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Mimic  

Review - Filmkritik

Originaltitel: Mimic

Alternativtitel: Judus, Mimic - Angriff der Killerinsekten

Herstellungsland/Herstellungsjahr: USA, 1997

Laufzeit: 102 min uncut

Regie: Guillermo del Toro

Darsteller: F. Murray Abraham, Charles Dutton,

Mira Sorvino

 

Story

AIs in New York eine von Kakerlaken übertragene Infektion serienweise Todesopfer unter Kindern fordert, setzt die junge Wissenschaftlerin Dr. Susan TyIer eine aggressive, neue Schabenart aus den Reagenzgläsern der Genlabors zur Ungezieferbekämpfung ein. Die Operation gelingt, die Kinder sind gerettet. Als jedoch ein paar Jahre später immer wieder auf rätselhafte Weise Menschen in der U-Bahn verschwinden, weiss Dr. TyIer, dass die Schlacht noch nicht gewonnen ist.
 

Meinung

„Mimic“ ist ein ganz nettes Horrorfilmchen, obwohl von Anfang an ist klar, dass die wenig possierlichen Tierchen bald eine Bedrohung darstellen.
Die Story des Films ist recht gut, auch wenn das Ende wie so oft wieder übertrieben ist, aber dies stört bei Betrachtung des Ganzen, was man vorher gesehen hat nicht wirklich, da dies einfach nur grossartige Regiekunst ist.

Die Idee mit der Krankheit zu Beginn stellt sogar einen noch grösseren Horror als die Viecher dar. Ethische Probleme um Klonen usw. werden gestreift und kurz angerissen, aber nicht wirklich konsequent behandelt. Doch trotz aller Formelhaftigkeit besitzt der Plot genug Tempo, um nicht langweilig zu werden, sondern über die volle Filmlänge zu unterhalten.

Zwischendurch wird der Film sogar ziemlich spannend in Einzelszenen, die vermehrt in der zweiten Hälfte vorkommen, wenn die Bedrohung erkannt und lokalisiert ist. Leider bleibt der Film bei der Auswahl, wer leben darf und wer sterben muss, ziemlich den Konventionen des Genres und bleibt vorhersehbar. Lediglich eine nette Abwechslung: Zwei nervige Bälger werden ausnahmsweise mal verknuspert. Die Effekte sind OK und die Biester an sich sehen recht gut aus.

Die Darsteller liefern im Übrigen eine gute Performance ab, auch wenn sie natürlich noch besser sein könnte.

Bis zum Ende enorm spannend und gruselig, so wie es eigentlich immer sein sollte.
Gute Inzenierung und Regieleistung runden das ganze noch ab und machen "Mimic" zu einem Film, den man nicht verpassen sollte.


 
   

Trailer