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I Spit on Your Grave 2

Sweet Home

Bunker, The
 

Review - Filmkritik

Originaltitel: The Bunker

Alternativtitel:

Herstellungsland/Herstellungsjahr: USA, 2001

Laufzeit: 88 min uncut

Regie: Rob Green

Darsteller: Jason Flemyng, Charley Boorman, Jack Davenport


 

Story

Als im Juni 1944 die Alliierten an die belgisch-deutsche Grenze vorrücken, verschanzen sich sieben Soldaten der Wehrmacht, abgeschnitten von Kameraden und Nachschub, in einem wäldlichen Bunkersystem. Ihr Befehl lautet, auf den Feind zu warten. Obergefreiter Baumann und seine Mannen merken bald, dass in den Katakomben des verrottenden Baus etwas viel Schlimmeres lauert. Gerüchte um ein altes Massengrab und Legenden um eine fürchterliche Seuche kursieren nicht grundlos.
 

Meinung

 Die Handlung läuft bedächtig und langsam ab. Erst die Versammlung im Bunker, dann Gespräche mit einer Gruselgeschichte, danach dann erst der Abstieg in die Katakomben, wo der Horror beginnt.
Soldaten unter Extrembedingungen, Stress, Schuld, Angst vor den grausamen Amis, gemischt mit der morbiden Atmosphäre der unterirdischen Gänge des Bunkers, erhellt nur durch ein paar flackernde Lampen, das ist die Bühne für einen angenehmen Grusel, der einzig und allein mit der Frage spielt, ob überhaupt etwas Übernatürliches vorhanden ist, oder ob sich das alle Beteiligten nur durch ihre Überreizung einbilden.
Doch schon kurz nach Beginn des Films beginnt einen die düstere, beklemmende, unheilsverkündende Atmosphäre zu packen. Die Geistergeschichte des Alten sorgt dann zum 1. Mal für Gänsehaut, in den Katakomben schliesslich erleben wir mit, wie Menschen voller Paranoia, von Krieg gezeichnet und mit Schuld beladen, reagieren, wenn sie mit ihrem Gewissen in Konflikt geraten. Die Grenze zwischen Freund und Feind, zwischen Realität und Halluzination verwischt und wird auch bis zum Schluss nicht vollends aufgedeckt. Alles echt oder nur Hirngespinste?

Die brauchbare Riege der Darsteller ist erfreulicherweise so gestrickt, dass keine wirklich positive Identifikationsfigur dabei ist, an der man sich von Anfang an festhalten kann. Die kristallisieren sich erst auf die letzten fünf Minuten heraus, als es nur noch ums nackte Überleben geht. Der finale Amoklauf einer speziellen Figur deutet sich allerdings schon früh an und bringt zum Schluss wenig echte Überraschungen.

Ein Grusler, den man sich ohne bedenken einmal ansehen kann, am besten wenns draussen dunkel ist,..:)


 
   

Trailer