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Bloody Mallory
 

Review - Filmkritik

Originaltitel: Bloody Mallory

Alternativtitel:

Herstellungsland/Herstellungsjahr: Frankreich, 2002

Laufzeit: 92 min

Regie: Julien Magnat

Darsteller: Olivia Bonamy,Thylda Barès,Ludovic Berthillot


 

Story

Seit dem Tag, an dem ihr ein als Bräutigam getarnter Dämon die Hochzeitsnacht versaute, hat sich Mallory (Olivia Bonamy) dem Kampf gegen das Böse verschrieben. Gemeinsam mit ihren Freunden, der Sprengstoffexpertin und Drag-Queen Vena Cava (Jeffrey Ribier) und der übersinnlich begabten Talking Tina (Thylda Barès), durchstreift BLOODY MALLORY ganz Frankreich auf der Suche nach Unholden. Als der Papst von grässlichen Ghouls entführt wird, ist diese unorthodoxe Kampfeinheit zur Bestürzung des Vatikans die letzte Hoffnung der Christenheit. Alsbald führt der richtige Riecher das Trio Infernale nach Monsterland, einer verschollenen Zone ähnlich dem Bermuda-Dreieck. Hier werden Menschen von diversen Monstern, Vampiren, Freaks und Psychopathen in Käfigen gehalten und gequält...
 

Meinung

 Auszug aus einem Pressetext:
Europas Trash-Antwort auf "Buffy" serviert in bester Comicmanier dieses französische Horrorlichtspiel aus dem Hauptprogramm des diesjährigen Fantasy-Filmfestes. Freundliche Freaks, zu denen neben der Titelheldin auch ein telepathisch begabtes Kind und eine aufgedonnerte Drag Queen zählen, bekommt es mit u.a. mit dem Papst persönlich zu tun, was Anlass für satirische Anflüge im "Dogma"-Stil gibt. Buntes, hektisches Softsplatter-Treiben im Techno-Rythmus, für Horrorfreunde ein lohnender Griff.
Was soll ich jetzt dazu schreiben

Eine kostümbereicherte Schauerversion von BUFFY - IM BANN DER DÄMONEN.
Dumpfe Schauspieler schlendern durch eine dämlich umgesetzte Story.
Actionszenen sind rar, vergeblich sucht man nach fiesen Dämonen, skurrilen Orten oder wilden Schlachten, stattdessen tummeln sich wirklich unlustige Tunten und Telepathen ohne jeden Wortwitz durch ein sichtlich billiges Set.

Französische Filme sind meistens nur so lange gut, bis sie versuchen mit aller Gewalt lustig zu sein. Der französische Humor ist leider nicht gerade der beste und diesem Umstand fällt auch BLOODY MALLORY zum Opfer. Ist man anfangs noch gewillt ein bisschen über die urkomischen Kindergarten-Gags zu lachen, wird man leider mit vermehrter Häufung derselben schnell langweilig.

das Ganze hätte ich mir etwas härter vorgestellt. Eben mehr trashiger Exploitationspass als unbeholfener Latexmurks mit jungfräulicher Vorabendamazone. Die Zielgruppe von BLOODY MALLORY scheint dann auch der von BUFFY zu entsprechen: weiblich, unter 16, Britney Spears Fan mit leichtem Hang zum makabren, aber eben nicht so richtig.

Obwohl gute Ideen da sind zieht sich der Film immer mehr, und der Showdown enttäuscht auf der ganzen Linie.


 
   

Trailer