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Review - FilmkritikOriginaltitel: Démons, Les Alternativtitel: Demonios, Los, Demonios, Os Demons, The Herstellungsland/Herstellungsjahr: Spanien, Frankreich, Portugal, 1972 Laufzeit: Hauptfilm Unveröffentlichte Originalversion 114 min. Regie: Jesus Franco Darsteller: Howard Vernon, Luis Barboo, Andrés Monales
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StoryEine Frau wird vom Grossinquisitor im Auftrag der sadistischen Lady de Winter gefoltert und als Hexe verbrannt. Auf dem Scheiterhaufen spricht sie gegen ihre Peiniger einen Fluch aus. Es stellt sich heraus, dass sie zwei Töchter hatte, die aber spurlos verschwunden sind. Während Lady de Winter in Angst vor dem Fluch lebt, wachsen die beiden Mädchen in einem Kloster auf. Und tatsächlich ist eine der beiden Töchter eine Hexe. Sexuelle Ausschweifungen unter den Nonnen machen sich breit. Während man aber di eunschuldige Tochter der beiden festnimmt und bis aufs Blut foltert, kann die Hexe aus dem Kloster fliehen. Sie hinterlässt eine Spur, die von Sex und Mord geprägt ist. |
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MeinungIch hatte bislang immer "Flavia" für den härtesten Film der Nunsploitation-Movies gehalten, doch an dieser Stelle muss ich mich wohl korrigieren: "Flavia" ist nach wie vor großartig, doch °die Nonnen von Clichy°diese Sleaze-Granate ist einfach nur phantastisch! Der Streifen ist mit Sicherheit der düsterste, härteste Nonnenfilm, der jemals gedreht wurde. Was Franco besonders gut gelang, die finstere mittelalterliche Inqusitionsstimmung auf Zelluloid festzuhalten. Dadurch verbreitet der Film ein teilweise sehr authentisches Flair, man kann gut nachvollziehen, wie schmutzig es einige Jahrhunderte zuvor zugegangen sein muss. Außerdem hat dieses Werk eine schön dämonische Aura, womit er seinem Originaltitel "Les Démons" voll und ganz gerecht wird. Die Folterszenen sind zwar nicht übermäßig explizit in Sachen Gore, nichtsdestotrotz sehr hart und packend ausgefallen. Besonders cool fand ich zudem die Idee, die Sexszenen mit fetziger 70er-Jahre-Rockmusik zu unterlegen. Wie schon in anderen Werken wie z. B. "Justine" oder "Liebesbriefe einer portugiesischen Nonne", so beeindruckt auch dieser Streifen durch aufwändige Sets, Kostüme und mittelalterliche Kulissen. Im Gegensatz zu den voran erwähnten Sachen, in denen sich Franco doch etwas bedeckt hält, brennt der Spanier hier ein wahres Feuerwerk an Sleaziness ab, als gäbs kein Morgen mehr. Auch die Schauspieler sind in ihren Rollen treffend besetzt worden: Howard Vernon als fieser Marquis de Winter ist souverän wie immer und Angelina Jolie-Lookalike Britt Nichols ist neben Soledad Miranda und Marie Liljedahl wohl eine der schönsten Darstellerinnen überhaupt, die jemals in einem Franco-Film zu sehen waren. Der Film ist erhältlich in 4 (!) verschiedenen Covervarianten: |
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