Eye, The
Eye, The 

Originaltitel: Jian gui

Alternativtitel:

Herstellungsland/Herstellungsjahr: Hongkong, Singapur, 2002

Laufzeit: 94 min uncut

Regie: Oxide Pang Chun , Danny Pang

Darsteller: Angelica Lee, Lawrence Chou, Chutcha Rujinanon 

Story

Mit ihrem zweiten Lebensjahr verliert die kleine Wong Kar Mun das Augenlicht. 18 Jahre später bekommt die junge Frau die einmaIige Chance, das Licht der Welt erneut zu erbIicken ­ mittels einer Hornhaut-Transplantation von einer verstorbenen ThaiIänderin. Die Operation verläuft ohne Probleme. Wong kann ihr Glück kaum fassen und ihr Leben scheint nun voIIkommen.

Die Freude über das geschenkte Augenlicht währt aIIerdings nicht sehr Iange. Denn Wong sieht plötzlich seItsame Dinge. lhre Sinne scheinen ihr einen makaberen Streich zu spielen. Oder ist sie kompIett wahnsinnig geworden? Keines von beiden! Wong sieht überaII tote Menschen. Um dem Horror zu entkommen und nicht völlig den Verstand zu verlieren, muss sie hinter das mysteriöse Geheimnis ihrer "neuen Augen" kommen...

Meinung

Noch eine Horrorgranate aus Fern-Ost im Stil von Ring und Dark Water ! Auch hier geht es langsam los und steigt weiter an...der DD5.1 Sound unterstützt das ganze noch enorm.
Die Fähigkeit Geister zu sehen erinnert zudem an "The Sixth Sense" oder vielleicht auch an "The Others", trotzdem ist dieser Film aber anders, hier wird die Fähigkeit der Protagonistin Mun auch schon recht schnell am Anfang klar. Trotzdem ist der Film sehr spannend, die Begegnungen mit den Geistern kommen plötzlich, sind sehr gut geschnitten und auch stilistisch und kameratechnisch toll entworfen, so sieht man z.B. am Anfang alles nur sehr unscharf, da Mun noch nicht ihre volle Sehkraft entwickelt hat. Packend ist auch eine Szene, in der Mun zurück zu ihrer Wohnung im 15. Stock will, doch im Fahrstuhl einem Geist begegnet, der sich langsam zu ihr umdreht. Als sie dann ihre Tür aufschließen will, bemerkt sie, dass sie sich erst im 14. Stockwerk befindet und rennt zum Treppenhaus, wo sich gerade ein kleiner Junge, der sie vorher schon mehrmals angesprochen hatte, aus dem Fenster stürzt - denn Geister befinden sich in unserer Welt, weil sie entweder plötzlich gestorben sind und nicht wissen, dass sie tot sind, weil sie noch ungelöste Probleme in dieser Welt haben oder weil sie Selbstmord begangen haben.
Der amerikanische Mainstream kann da seit längerem überhaupt nicht mithalten, denn die Asiaten sind ihnen beim subtilen und intensiven Spiel mit der Angst einfach überlegen. Insbesondere am Anfang gibt es einige wirklich heftige Schockmomente, die im direkten Vergleich mit anderen Filmen durchaus ihresgleichen suchen

Bilder

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Kommentare (1)
1Montag, den 21. November 2011 um 15:37 Uhr
Fabian Herrmann
einer der Besten Horrofilme aus Asien

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